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Um uns selbst zu heilen, müssen wir zuerst erkennen, ob wir unseren momentanen Zustand ändern wollen und nicht mehr in der Gefangenschaft des Vergangenheits- oder Zukunftsdenkens verweilen. Entscheiden wir uns ganz bewusst, wir selbst zu sein und uns nicht von anderen fremdbestimmen zu lassen, weder gedanklich, noch gefühlsmässig. Handeln wir so, wie wir es selbst für richtig halten und bauen wir gleichzeitig durch Meditation die Verbindung zu unserem Inneren Meister auf. Ich all-ein bin der Schöpfer meines Schicksals, meiner Freude und meines Leids. Denken in der Zeit erzeugt Leid.
Wie schon im Kapitel über Ursache - Wirkung besprochen, erhalten wir vom Kosmos bzw. von anderen Menschen, Tieren und Bewusstseinen immer das zurück, was wir ausgesendet hatten. Warum aber senden wir oft negative Gedanken oder Gefühle aus? Wenn wir sofort die negative Rückwirkung unserer Aktionen merken würden, müssten wir doch den Zusammenhang mit unserem Wirken einsehen und uns entscheiden, ob wir weiterhin negativ und hasserfüllt handeln oder ob wir unsere Absichten zum Positiven, Lichten, Liebevollen verändern. In der Tat merken wir diese Rückwirkung stärker, wenn wir meditieren und uns auf diesen Zusammenhang konzentrieren. Wir fühlen uns automatisch schlecht, aufgewühlt, erregt o.ä., wenn wir bewusst aus der Stille heraus eine Person mit negativen Gefühlen und Gedanken angreifen. So beobachten wir uns und versuchen wahrzunehmen, welche Bilder, Emotionen und Körperreaktionen auftauchen, wenn wir uns auf unsere Konflikte mit anderen, sofern es welche gibt, in der inneren meditativen Schau einlassen. Als kleine Parallele zum Buddhismus
seien hier vier aufeinanderfolgende Vertiefungsgrade der Meditation aufgezeigt,
die ich sinngemäss und meiner Intuition nach wiedergebe. Danach folgen
weitere Themen.
1. Grad: Einstimmung auf unsere innere Ruhe Wir nehmen eine für uns bequeme Sitzhaltung ein und lassen unsere Gedanken und Gefühle auftauchen, schauen sie an und lassen sie wie Wolken am Himmel vorbeiziehen. Um die Wirkung zu verstärken, können wir uns evtl. auch von einer als Therapeut fungierenden Person ganz sanft am Körper berühren lassen, am besten an den Punkten, wo wir es wünschen. Halten wir immer noch an den negativen Gefühlen und Gedanken fest, so vertiefen wir unseren Atem, singen ein Mantram unserer Wahl oder machen wir ganz leichte spontane Körperbewegungen, um uns innerlich mehr zu harmonisieren. Mit der Zeit und regelmässiger Meditationspraxis (z.B. stille Meditation oder mit ganz leiser, z.B. Klangschalenmusik) werden intuitive, göttliche Impulse in unserem Bewusstsein aufscheinen und unser Bild der Realität verändern. Noch einmal sei betont: Es ist wirklich wichtig, regelmässig, nach Möglichkeit am gleichen Ort und vielleicht mit einem kleinem Anfangsritual (z.B. gesprochene Worte, Gebet oder Energieanrufung, vgl. auch „Die Grosse Invokation“) zu meditieren. Leute, die zu wenig geerdet sind, sollten zwischendurch öfters die Hände und Füsse in bewussten Kontakt mit der Erde bringen. Tauchen Ängste auf, sehen wir
ihnen nach Möglichkeit ins Gesicht und beobachten, was passiert. Psychisch
sehr labile Menschen bitte diese Übung nur mit einer Begleitperson
machen. Oft sehen wir jetzt Bilder oder nehmen Schmerzen im Körper
war. Atmen wir tief und regelmässig und lassen wir unseren Körper
sanfte Bewegungen unserer Wahl machen. Eine zweite Person möge uns
dort berühren, wo wir die Angst spüren und mit ihrer Hand Energie
hineinsenden, am besten kosmische Energie, die über das Scheitelchakra
oder dritte Auge hineingezogen wurde. Dies als Anregung.
2. Grad: Eintauchen in die Welt der Intuition Je öfter wir uns auf unsere innere Realität einlassen, desto geringer wird der negative Gefühls- und Gedankenstrom. Desto mehr aber können wir nun die sehr subtilen, liebevollen und reinen Impulse der Göttlichen Weisheit, der Göttlichen Intuition, in uns wahrnehmen. Sofern wir nur einen zweifelnden Gedanken denken, verschliesst sich der Kanal wieder oder anders ausgedrückt: Das laute Getöse unserer Verstandesgedanken und die wolkigen Nebel der negativen Gefühle und Emotionen überdecken die subtilen, feinen Schwingungen der Göttlichen Intuition und des Gott - Geistes. Wir werden erkennen, dass wir uns unsere Realität in Gedanken, Gefühlen und Handlungen selbst erschaffen. Halten wir an ihnen fest und klammern uns krampfhaft an sie, ziehen wir uns automatisch in einen Strudel der Gefangenheit, der Abgetrenntheit von der göttlichen Weisheit und Intuition. Somit mögen wir erkennen, wie unsere Gedanken schon im Keim entstehen und ihre Richtung ins Positive lenken, d.h. aus der wohlwollenden Absicht heraus, allen Menschen den Dienst zu erweisen, sie in ihre göttliche, wahre, liebevolle Heimat zurückzubringen, in den Hafen des Schutzes und der Geborgenheit. Hierzu sollten wir uns ganz bewusst entscheiden und den negativen Mächten der Welt abschwören. Dies kann auch mit einem bewusst gesprochenen Satz geschehen. Dann werden uns die astralen, verblendeten Kräfte anderer Menschen auf der Erde und aus dem Jenseits weniger berühren und beeinflussen (Affinitäts- bzw. Resonanzgesetz: Ich ziehe im Aussen das an, was ich in mir trage). Dafür werden wir die göttlichen, lichten Kräfte um uns herum immer besser wahrnehmen können und uns einfach gut und aufgehoben fühlen, vielleicht anfangs noch mit einem Hauch Sentimentalität, die jedoch später auch verschwinden wird. Wir nehmen jetzt immer mehr die innere göttliche Essenz aller Menschen und Wesen in uns war, in unserem Inneren. Gleichzeitig spüren wir auch eine starke Resonanz in unserer Herzgegend, da wir durch die Meditation auch Kontakt mit den drei Geistatomen in unserem Herzen aufnehmen. Je öfter wir meditieren und uns auf unseren inneren, göttlichen Wesenskern einschwingen, desto mehr nehmen wir unmittelbares, echtes gottgegebenes Wissen und selbstlose Liebesenergie in uns auf. Wir brauchen mit der Zeit immer weniger Bücher, Nachschlagewerke und Trivialliteratur, da wir über unsere göttliche Intuition und das höhere Denken unmittelbares, direktes Wissen wahrnehmen und aus Glauben wirkliches, inneres Wissen wird. Wer unwissend über sich selbst
und somit auch über die anderen ist, ist abgegrenzt und abgetrennt
von Gott. Wir leiden, drehen uns im Teufelskreis unserer niederen Empfindungen
und Gedanken. Wer wissend über sich selbst und daher auch über
die anderen wird, da wir gottgegeben alle einer gleichen Wesensstruktur
und Urquelle entspringen, wird glücklich und selig werden.
3. Grad: Wir sind unabhängiger Beobachter und Zeuge unserer Selbst Auch ich habe diesen Zustand schon öfters in der Meditation erlebt. Es erfordert aber tägliches Training und innere Gelassenheit, sich auch im Alltag meditativ einzustimmen und zu versuchen, sich so zu betrachten, als ob wir eine andere Person wären, die uns selbst beobachtet. Ich gebe zu, dass das etwas paradox klingt. Es ist aber möglich. Hochleistungssportler, z.B. Marathonläufer merken, wie sie aus ihrem Körper herausgehen und Beobachter ihrer selbst werden. Esoterisch gesehen würde man sagen, unserer Bewusstseinsfokus geht in die höheren, göttlichen Gedankensphären (ab der fünften Untermentalebene) und die Welten „darüber“ wie das reine Intuitionsbewusstsein im Buddhi - Körper und den Gott - Geist (Atman). Nehmen wir also ganz bewusst wahr, was wir tun, fühlen und denken. Welche Qualität geht davon aus? Haben wir Widerstände oder fühlen wir uns wohl? Je mehr wir innerlich ruhig werden,
die negativen Gedanken und niederen Regungen (Hass, Wut, Zorn, Traurigkeit
usw.) verschwinden und die Intuition und Göttliche Weisheit in uns
aufscheint, desto mehr werden und sind wir Zeuge unserer Selbst.
Lassen wir uns also nicht mehr von
unseren niederen Gefühlen und begrenzten Verstandesgedanken behindern,
stimmen wir uns auf unsere göttliche Intuition und selbstlose Liebe
ein und erreichen wir einen glücklichen, seligen Zustand. Das ist
aber erst die Vorstufe zu dem vierten Grad, den ich persönlich (noch)
nicht erfahren habe. Vermutlich ist dies der Zustand, der landläufig
als (grosse) Erleuchtung bezeichnet wird: Subjekt und Objekt werden eins,
die Dualität, die Gegensätze der Welt verschwinden und unsere
Wahrnehmung erweitert sich immens.
4. Grad: Subjekt und Objekt werden eins – eine Stufe der Erleuchtung Wie schon oben gesagt, weitet sich unsere Wahrnehmung sehr weit aus. Die Dualität der Gegensätze ist aufgehoben und wir sind eins mit unserer Umgebung, erfahren die göttliche Qualität in allen Dingen. Der Radius unseres Buddhi - Körpers (Intuitionskörper, Energiekörper der universellen, selbstlosen Liebe) kann bei vorangeschrittenen Schülern bis in den Kilometerbereich, bei Meistern noch grösser, in den Raumstrahlen und die anderen Menschen spirituell anregen. Werden diese hohen Energien bewusst auf Menschen gesendet, ist der Energielevel meist zu hoch und die Energien prallen z.T. ab oder rufen Überstimulationen hervor. Daher der Sinn und Zweck der Transmissionsmeditation, um die Schwingungsrate herabzusetzen und die göttliche Energie besser für die Leute verfügbar zu machen. Da ich persönlich (noch) keine
Angaben über diesen Zustand geben kann, werde ich dies schriftlich
nachholen, wenn es soweit ist. Es gibt auch buddhistische Literatur über
die vier Tiefengrade der Meditation.
* * *
Parallel zur Meditation können
wir auch noch andere Methoden ausprobieren. Wie effektiv diese wirklich
sind, hängt von unserem Bewusstsein und unserer Auffassung der Realität
ab (s.o. und das Kapitel über die Erschaffung unserer Realität).
Allgemein kann gesagt werden, dass psychologische Heilverfahren eine desto
geringere und begrenztere Wirkung haben, je mehr das Prinzip des Gott -
Geistes, die Intuition (wohlgemerkt nicht zu verwechseln mit den Verblendungen
der ungeläuterten Astral - Gefühle) und das höhere, kosmisch
- ausgerichtete Denken (mentale Untersphären 5-7) ausgeklammert oder
ignoriert werden. Psychologie ohne die transzendente, auf das Liebevoll
- Göttliche ausgerichtete Weisheit, die aus uns selbst stammt und
auch in jedem Punkt des Universums potentiell vorhanden ist, wird in der
Erstarrung des Materialismus versinken und auf Dauer keine wirkliche Heilung
bringen, sondern nur eine Abhängigkeit zwischen Therapeut und Klienten.
Solange im Gesundheits-, eigentlich heute mehr: Krankheitswesen das Interesse,
an Krankheit zu verdienen, nicht ausgeschaltet wird und an erste
Stelle die geistigen Lehren treten, dass wir Gesundheitsärzte statt
Krankheitsärzte brauchen, werden sich die Positivisten unter den Medizinern,
Psychologen und Philosophen ewig im Kreise drehen. Wir sollten uns unbedingt
von dem Gedanken verabschieden, an Krankheiten Geld verdienen zu wollen.
Heilung unseres inneren Kindes Oft schieben wir die Schuld für unsere kindlichen und frühkindlichen Verletzungen unseren Eltern allein zu, ohne zu berücksichtigen, dass wir uns vor jeder Verkörperung auf einem materiellen Planeten die Eltern selbst und freiwillig ausgesucht haben. Unsere Eltern werden uns immer nur Dinge antun oder unbewusst Lernaufgaben erteilen, die unseren eigenen, noch unzureichend entwickelten Persönlichkeitsanteilen dienen und diese aus der Reserve locken. Ohne einen Spiegel wie unsere Eltern würden fast alle Kinder aus einen Mangel an Zuwendung sterben. Zuwendung als Zärtlichkeit und Liebe (nach Möglichkeit selbstlos) im positiven Sinn oder als Schläge und Tritte in der pervertierten, negativen Form. Babies, die nie berührt werden und keine Zuwendung erhalten, sterben. Wenn wir uns dies erst einmal bewusst werden, dann sehen wir auch die Verletzungen und Demütigungen durch unsere Eltern in einem anderen Licht. Oft konnten unsere Eltern gar nicht anders handeln, da sie zu dem Zeitpunkt keine andere Möglichkeit wussten, wie sie uns behandeln sollen. Unter diesem Gesichtspunkt fällt es uns leichter, ihnen Dinge zu verzeihen, für die wir ihnen böse waren. Sehen wir, dass auch sie einen göttlichen Kern haben und versuchen wir in Gedanken und durch selbstlose Liebe, in ihnen diesen Kern zu erwecken. Spätestens dann beginnen sich Wut, Rachegedanken, Zorn und Traurigkeit aufzulösen. Meistens braucht dies etwas Zeit, da der Astral- / Gefühlskörper träger reagiert als der mentale. Das Schlimmste für ein Kind ist,
von seinen Eltern vollkommen vernachlässigt zu werden und überhaupt
keine Zuwendung, weder in positiver noch in negativer Form, zu bekommen.
Gleichgültigkeit ist der geistige Tod an sich. So können wir
von positiver, zärtlicher Liebe und pervertierter Gewalt sprechen.
Töten sich also Männer deshalb in Kriegen, weil sie unfähig
sind, ihr Liebesbedürfnis über die Zärtlichkeit auszudrücken?
Um also unsere Verletzungen und Kindheitstraumata
zu heilen, können wir eine meditative Reise in unsere Vergangenheit
machen und die Situation noch einmal, zumindestens ganz kurz, erleben und
mit Hilfe der Göttlichen Liebe, Einsicht und Gnade läutern und
auflösen.
Es sei noch einmal angemerkt, dass
sich unsere Gefühlskonflikte und gedanklichen Verwirrungen über
intensive, regelmässige, auf die göttliche Kraft ausgerichtete
Meditation verringern lassen, wir über die höhere Weisheit Lösungsvorschläge
erhalten und das innere, echte Wissen über die Verwicklungen mit unseren
Eltern und Verwandten bekommen.
Wichtig ist, zu uns selbst zu stehen
und dies auch vor unseren Eltern zu vertreten und zu zeigen. Wir können
notfalls auch laut werden und mit starkem Nachdruck unseren Standpunkt
einfordern. Solange wir die Absicht haben, uns zu einem eigenständigen,
von anderen Personen unabhängigen Menschen zu entwickeln, können
kurzzeitige Auseinandersetzungen nicht schaden. Es kommt immer auf unsere
Motivation an (vgl. der sog. „heilige Zorn“), d.h. konstruktives Streiten
statt destruktiver, blinder Auseinandersetzung.
Es ist unsere freie Entscheidung,
entweder gequält zu werden, andere zu malträtieren oder eben
ganz bewusst aus diesem Teufelskreis der niederen, bindenden Emotionen
auszusteigen. Oft ist es einfach die Angst vor dem wirklichen Erwachsenwerden.
Viele äusserlich erwachsen wirkende Menschen sind in ihrem inneren
noch kleine, verletzte und naive Kinder, die ihre Handlungen immer mit
Rationalisierungen ihrer in Wirklichkeit aus dem verblendeten Gemüt
entstammenden Gefühlsgedanken (Sanskrit: kama - loka) begründen
und vorgeben, sie handelten logisch (!).
Beispiele: 1. Student Y. wurde in seiner
Kindheit von seinem Vater sehr unter Druck gesetzt, gute schulische Leistungen
zu erbringen und später einmal „etwas zu werden“, da der Vater seine
eigenen Lebensträume nicht verwirklichte. Der Vater versucht seine
Träume über seinen Sohn auszuleben. Student Y. macht ein hervorragendes
Diplom. Erst später wird ihm bewusst, dass dies nicht seinem inneren,
göttlichen Lebensplan entspricht, den er sich vor dieser Inkarnation
ausgesucht hat. Er bricht schliesslich den akademischen Beruf ab und macht
eine Umschulung zu dem Beruf, den er auch als Berufung empfindet. Meditation
und Yogakurse beschleunigen den inneren Werdegang des ehemaligen Studenten
Y.
2. Mädchen A. hat eine sehr dominante, mehrmals geschiedene Mutter. Da die Mutter nur wenig Bekannte und flüchtige Freunde hat, benutzt sie ihre Tochter als Energiespeicher. Die Mutter entzieht ihrer Tochter Lebensenergie (esoterisch = Vampirismus) und bindet sie so an sich. Mädchen A. lässt das einige Jahre mit sich machen, bis ihr der Kragen platzt und sie nach einem grossen Streit auszieht. Die Mutter gerät in eine schwere Krise und muss sich jetzt andere Energiequellen suchen. Warum nicht die eigene Verbindung zur göttlichen, kosmischen Energie über das Hohe Selbst aufbauen? Die Mutter lernt einen spirituell ausgerichteten Freund kennen, der sie langsam, aber sicher in ihre Unabhängigkeit geleitet (natürlich lässt er ihr den freien Willen). Nach vier Jahren sehen sich Mutter und Tochter wieder und fallen sich in die Arme. Der Zwist ist aufgelöst. 3. Automechaniker P.M. wurde in seiner Kindheit von seinen alkoholabhängigen Eltern fast zu Tode geprügelt. Aus Rache versucht er später als Erwachsener, seine Eltern umzubringen. Der Mordversuch scheitert, er flieht vor der Polizei und baut einen schweren Autounfall, nach dem er mehrere Wochen im Koma liegt. Während des Komas besucht sein Astralkörper unter der Führung seines spirituellen Mentors die Regionen im Jenseits, die der Gottfindung und Meditation dienen. Als er wieder aus dem Koma erwacht, bekommt er vor Gericht mildernde Umstände und muss nur eine kurze Gefängnisstrafe absitzen. Nachdem er entlassen wird, findet er Anschluss zu einer spirituellen Gruppe, die ihn auch als „Knacki“ akzeptiert und achtet. P.M. ist fest entschlossen, sein Leben jetzt ins Positive zu verändern und von seinen Eltern Abstand zu nehmen. Erst als P.M. am Sterbebett seiner Eltern steht, erkennt er, dass er im Grunde sein Schicksal selbst gewählt hat und verzeiht sich und seinen Eltern. Sein Kindheitstrauma des Geprügelt - Werdens löst sich nach einem längeren Weinkrampf zum Teil auf. 4. Sängerin S. wurde in
ihrer Babyzeit von ihren depressiven Eltern zwar physisch versorgt, aber
seelisch - gefühlsmässig alleingelassen. Mit 14 steht sie das
erste Mal auf der Bühne und macht eine steile Karriere. In ihren Liedern
besingt sie immer wieder die Liebe und die Zärtlichkeit unter den
Menschen, natürlich besonders die partnerschaftliche.
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Unglück, Pessimismus, Wut, Traurigkeit, Habgier, die ganze Palette unserer negativen Gefühle und Gedanken entspringt aus der Abtrennung von Gott, von unserer all-liebenden, unendlich geborgenen, reinen Urquelle, aus der wir einst gefallen sind und über den Weg der Materie und feinstofflichen Welten, sprich u.a. Astralwelt, Mentalwelt, Buddhiwelt, Atmanwelt usw. wieder in sie zurückkehren werden in Glück, heiterer Gelassenheit und ewiger Seligkeit. Wird uns bewusst, dass unsere niederen Emotionen, Gedanken und Motive aus der Abtrennung von der allumfassenden selbstlosen Liebe und göttlichen Weisheit und Gnade herrühren, so werden wir den Lichtschein des Göttlichen in uns wahrnehmen und ihm nachfolgen. So werden sich unsere niederen Beweggründe und Gefühlszustände langsam, aber sicher ins Positiv - Göttliche umwandeln, wenn wir uns bewusst dafür entscheiden und den negativen, materialistischen Gegenkräften keine Aufmerksamkeit und Energie mehr widmen. Entscheiden wir uns also ganz bewusst
für Gott, für Buddha, für Christus und für den Weg
der Meister der Weisheit. Schon die wohlwollende Absicht, die erste Stufe
auf diesem Weg zu gehen, auch wenn wir noch tief in emotionalen Verletzungen
stecken, ist sehr zu respektieren und wird sich auf Dauer lohnen, auch
wenn wir hinter dem Nebel unseres niederen Gemüts nur selten den Horizont
der Wahrheit erblicken. Nutzen wir also die Zeitqualität des Wassermanns.
Gerade in dieser Epoche werden für die nächsten 2500 Jahre viele
Meister der Weisheit, eingeschlossen Maitreya und Jesus, unter uns weilen
und uns die Chance geben, uns spirituell - ganzheitlich so schnell zu entwickeln
wie nie zuvor.
Heilung = heil werden = dem Heiland nachfolgen. Gefühle und Gedanken heilen = die Abtrennung vom Göttlichen in die Vereinigung mit Gott verwandeln. Das innere, verletzte Kind werde zum heilen Gotteskind in ewiger Seligkeit. So sei es. Wer möchte also nicht den Weg nach Hause antreten?
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